Bespoke Automotiv Spaces

06 Benötige ich für die technische Gebäudeausrüstung ein separates TGA-Planungsbüro?

Nicht zwangsläufig. Eine der Besonderheiten von Garage Design ist, dass Gestaltung und Technische Gebäudeausrüstung von Beginn an gemeinsam entwickelt werden.

Im klassischen Projektaufbau eines hochwertigen Bauvorhabens arbeiten häufig mehrere voneinander unabhängige Disziplinen zusammen: Interior Design oder Innenarchitektur entwickelt den Raum, TGA-Fachplaner verantworten Sanitär-, Heizungs-, Lüftungs-, Elektro- und Steuerungstechnik, während Architekten die übergeordnete Gebäudeplanung übernehmen. Diese Struktur ist etabliert – sie erzeugt jedoch zahlreiche Schnittstellen.

Bei Garage Design beginnt die technische Planung deshalb nicht erst dort, wo die Gestaltung endet.

SHL, Elektrotechnik, Beleuchtung, MSR und Gebäudeautomation sowie Anforderungen an Brandschutz, Sicherheit, Klima, Lüftung oder Ladeinfrastruktur werden bereits während der Entwicklung des Automotive Space berücksichtigt. Grundlage dafür ist jahrzehntelange technische Erfahrung bis hin zur aktuellen Verantwortung in komplexen TGA-Großprojekten im zweistelligen Millionenbereich.

Das verändert den Planungsprozess entscheidend: Technische Komponenten müssen nicht nachträglich in einen bereits fertigen Entwurf integriert werden. Installationswege, Lüftung, Elektroversorgung, Steuerung, Beleuchtung und Sicherheit können vielmehr Teil der Architektur und Gestaltung werden – sichtbar inszeniert, intelligent verborgen oder vollständig in das Raumkonzept integriert.

Auch architektonische Fragestellungen werden dort mitgedacht, wo sie den Automotive Space unmittelbar betreffen. Besteht bereits ein Architekt, Generalplaner oder ein TGA-Planungsteam, integriert sich Garage Design in diese Projektstruktur und übernimmt die entsprechenden gestalterischen und technischen Schnittstellen.

Sind für ein Projekt darüber hinaus besondere Fachplanungen, Nachweise oder Genehmigungen erforderlich, werden spezialisierte Fachplaner und Sachverständige gezielt eingebunden.

Der entscheidende Unterschied liegt deshalb nicht darin, möglichst viele Planungsdisziplinen zu ersetzen. Er liegt darin, Design und Engineering von der ersten Idee an als ein zusammenhängendes System zu entwickeln.

So entsteht kein nachträglicher Kompromiss zwischen Gestaltung und Technik – sondern ein Automotive Space, bei dem beides von Anfang an zusammen gedacht wurde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert